VITA

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Die schweizerisch-deutsche Mezzosopranistin Michaela Unsinn erhielt ihre Ausbildung an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) bei Lina Maria Åkerlund und schloss den Master Pädagogik und den Master Performance mit Auszeichnung ab. Sie besuchte Meisterkurse bei Ingeborg Danz, Yvonne Naef, Kurt Widmer, sowie Meinaard Kraak und nahm an der zweiten Deutschen Liedakademie in Trossingen, an der internationalen Opernwerkstatt Sigriswil und der Lotte Lehmann Akademie in Perleberg teil.

Michaela Unsinn übt eine rege Konzerttätigkeit aus und hat u.a. in J.S. Bachs «H-Moll Messe» und «Johannespassion», Händels «Messias», Mendelssohns «Elias», Rossinis «Petite messe solennelle» und Dvořáks «Stabat mater» mitgewirkt, sowie Liederabende mit Stücken von Schumann, Schubert, Strauss, Brahms, Mahler und Wagner gestaltet.

Auf der Bühne debütierte sie im Sommer 2012 als Rosina in «Il barbiere di siviglia» an der Oper Schloss Hallwyl, 2013 verkörperte sie die Rolle der Despina in «Cosi fan tutte» beim Festival «Murten Classics», 2014 die Rolle der Dorabella in der gleichen Oper im Rahmen von Ouverture-Opéra in Sion, 2015 trat sie bisher am Lucerne Festival zu Ostern als «Gerechtigkeit» in Mozarts frühem Werk «Die Schuldigkeit des ersten Gebotes» auf und verkörperte die Rolle des Ramiro in «La finta giardiniera» im Rahmen der Zürcher Sommerfestspiele.

Seit 2011 ist sie Stipendiatin der Friedl-Wald Stiftung in Basel und seit 2012/2013 Stipendiatin des Migros-Kulturprozent.

 

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