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Die schweizerisch-deutsche Mezzosopranistin Michaela Unsinn erhielt ihre Ausbildung an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) bei Lina Maria Åkerlund und schloss den Master Pädagogik und den Master Performance mit Auszeichnung ab. Zurzeit bildet sie sich bei Adina Nitescu weiter.

Während ihrer musikalischen Laufbahn besuchte sie u.a. Meisterkurse bei Ingeborg Danz, Yvonne Naef, Kurt Widmer, sowie Meinaard Kraak und nahm an der zweiten Deutschen Liedakademie in Trossingen, an der internationalen Opernwerkstatt Sigriswil, an der Lotte Lehmann Akademie in Perleberg und an der internationalen Opernakademie Schwerte teil. Seit 2011 ist sie Stipendiatin der Friedl-Wald Stiftung in Basel und seit 2012/2013 Stipendiatin des Migros-Kulturprozent.

Michaela Unsinn übt eine rege Konzerttätigkeit aus und hat u.a. in J.S. Bachs «H-Moll Messe» und «Johannespassion», Händels «Messias», Mendelssohns «Elias», Rossinis «Petite messe solennelle» und «Stabat mater» sowie Dvořáks «Stabat mater» mitgewirkt.

Auf der Bühne debütierte sie als Rosina in «Il barbiere di siviglia» an der Oper Schloss Hallwyl, verkörperte die Rolle der Despina in «Così fan tutte» beim Festival Murten Classics, die Rolle der Dorabella in der gleichen Oper im Rahmen von Ouverture-Opéra in Sion, trat am Lucerne Festival zu Ostern als Gerechtigkeit in Mozarts frühem Werk «Die Schuldigkeit des ersten Gebotes» auf und verkörperte die Rolle des Ramiro in «La finta giardiniera» im Rahmen der Zürcher Sommerfestspiele sowie die Rolle des Dottore Malatesta als Dottoressa Malatesta in Donizettis «Don Pasquale».
Die kammermusikalische Betätigung als Liedsängerin rundet das künstlerische Schaffen der Mezzosopranistin ab.

 

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